#070 Warum alte Verletzungen bleiben, obwohl du loslassen willst

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen bei Die Kunst im Hier und Jetzt zu Leben.

00:00:05: Den Podcast, der dich dazu einlädt, bewusster zu leben und die Fülle des Lebens in ihrer Tiefe zu erfahren.

00:00:13: Mein Name ist Hikion und ich freue mich darauf, dich auf dieser so wichtigen Reise zu innerer Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude zu begleiten.

00:00:27: Alte Verletzungen loszulassen.

00:00:29: Das klingt so einfach.

00:00:31: Aber für die meisten von uns ist es gar nicht so leicht.

00:00:35: Und dafür gibt es drei tiefere Gründe, die wir immer wieder übersehen.

00:00:41: Und genau darum geht es heute.

00:00:44: Hallo, herzlich willkommen, mein Name ist Hickern.

00:00:47: Ich helfe Menschen durch Körper, Bewegung und Stille, den Weg zu sich selbst zu finden und mit der Work of Byron Katie unsere alten Geschichten loszulassen.

00:01:00: Grund Nummer eins.

00:01:01: Warum es uns schwer fällt, alte Verletzungen loszulassen ist?

00:01:07: Dass wir glauben, loslassen bedeutet.

00:01:10: Zu vergessen oder sogar zu vergeben.

00:01:14: Vielleicht hast du Dinge erlebt in deiner Kindheit, die sehr schmerzvoll waren.

00:01:19: Zum Beispiel habe ich eine Klientin gehabt.

00:01:22: Es war eine ältere Dame, die zu mir kam, die mir sagte, Sie möchte gerne ihre Vergangenheit, vergangenen Erlebnisse mit ihrer Mutter loslassen.

00:01:33: Aber es fällt hier schwer, weil sie glaubt, dass wenn sie loslässt, das es bedeutet, dass das, was ihre Mutter getan hat, die sehr lieblos mit ihr umgegangen ist, dass es okay war, dass es akzeptabel ist.

00:01:50: Aber das ist ein Missverständnis.

00:01:53: Das, wenn ich loslasse, bedeutet das nichts oder das sagt nichts über die andere Person aus.

00:02:03: Das, was geschehen ist, das bleibt unrecht.

00:02:08: Das bleibt als falsch.

00:02:12: Das bedeutet nicht, ich vergebe dieser Person.

00:02:16: Es bedeutet nur, dass ich meinen alten Ruckzack ablege, was ich damit meine ist.

00:02:24: Das, was geschehen ist, ist geschehen.

00:02:26: Ich kann es nicht rückgängig machen.

00:02:29: Aber was ich tue, ist, dadurch, dass ich diese Geschichten mit diesen Emotionen immer noch in mir trage, wie ein schwerer Rucksack, den ich immer durchs Leben trage, belaste ich mein eigenes Leben und diesen emotionalen Rucksack abzulegen.

00:02:52: Das bedeutet, loslassen in diesem Sinne.

00:02:57: Das, was geschehen ist, bleibt unrecht und meine Verletzungen sind echt.

00:03:03: Und jetzt geht es einfach darum, mich sogar um meine Verletzungen zu kümmern, anstatt mit meinem Fokus immer in dieser Geschichte hängen zu bleiben.

00:03:13: Und um mich um meine Verletzungen, inneren Verletzungen zu kümmern, muss ich nicht der Person vergeben.

00:03:24: Vergeben ist optional.

00:03:26: Es geht mir darum, dass ich jetzt bereit bin, mich um die Person zu kümmern, die tatsächlich so darunter gelitten hat.

00:03:35: Und das bist du.

00:03:37: Dir selbst zu helfen, wieder frei zu leben.

00:03:42: In Grunde genommen geht es darum, die Person loszulassen, im Sinne von den Fokus loszulassen von der Person, sondern den Fokus wieder auf dich zu bringen, den schweren Rucksack der Geschichte abzulegen, wieder aufrecht zu stehen und einen klaren Fokus auf dein Leben zu haben und wieder vorwärts zu gehen.

00:04:12: Das bedeutet das Loslassen in dem Sinne.

00:04:17: und damit dir selbst die Erlaubnis zu geben, endlich in die Heilung zu kommen.

00:04:25: Der zweite Grund, warum loslassen immer so schwer ist, für die meisten von uns, ist, dass wir gegen das, was passiert ist, kämpfen.

00:04:37: Was meine ich damit?

00:04:38: Vielleicht kennst du ja solche Gedanken, dass du glaubst, es hätte nicht passieren dürfen.

00:04:47: Das ist sozusagen nicht nur ein Gedanke, sondern innerlich, wie wir gegen das kämpfen, was längst geschehen ist.

00:04:55: Warum ist das dann schwer loszulassen?

00:05:00: Ich halte mit meinem Gedanken, mit meinem Fokus an das fest, was passiert ist, indem ich darüber nachgrübe, indem ich nachts liege und immer wieder diese schmerzvolle Geschichte in mir abspielen lasse.

00:05:19: Es hätte nicht passieren dürfen.

00:05:22: Er oder sie hätte sich anders beneben sollen.

00:05:26: Das Leben ist unfair.

00:05:28: All diese Geschichten, mit denen wir auch in dieser Geschichte hängen bleiben, kämpfen wir gegen etwas, was längst geschehen ist.

00:05:45: Und wir nicht.

00:05:47: ändern können.

00:05:49: Und vielleicht war das dir sowieso klar.

00:05:51: Und vielleicht hast du das auch schon oft genug gehört.

00:05:55: Theoretisch.

00:05:56: Vielleicht in deinem Kopf.

00:05:58: Intellektuell ist dir das klar.

00:06:01: Aber mir hilft es, wenn ich mir das wirklich bewusst mache.

00:06:06: Mal das auf mich wirken lasse.

00:06:09: Ich kämpfe gegen etwas.

00:06:11: Ich bin im Widerstand mit etwas, was ich nicht ändern kann.

00:06:16: Baron Katie.

00:06:18: from the work of Byron Katie, sagt immer wieder, wenn du immer gegen die Realität kämpfst, dann verlierst du zu hundert Prozent.

00:06:32: Und das ist was hier geschieht.

00:06:36: Wir halten an das fest, was wir eigentlich loswerden möchten.

00:06:40: Wir machen das nicht bewusst.

00:06:42: Aber vielleicht kannst du ja mal das nächste Mal, wenn du alte Wunden spürst.

00:06:50: Was denkst du?

00:06:51: Wie denkst du eigentlich?

00:06:54: Sind da so Gedanken, wie es hätte nicht passieren dürfen oder er oder sie hätte das nicht tun sollen oder anders sein sollen?

00:07:06: Dann kannst du einfach mal kurz innehalten und mal diesen Gedanken, Karussell, dieses Gedankenmuster stoppen, innehalten einen tiefen Atemzug nehmen und diesen Gedankenmuster.

00:07:23: einfach mal deine Aufmerksamkeit entziehen und wieder die Aufmerk, deine Aufmerksamkeit zu dir selbst zurückbringen.

00:07:33: Das ist eine ganz einfache Art, wie du aus diesem Widerstand rauskommen kannst.

00:07:40: Was ich damit sagen will, ist nicht, dass es falsch ist, in diesen Geschichten zu hängen, sondern dass wir uns bewusst machen, dass das Auch ein Grund ist, warum alte Verletzungen so schmerzvoll sind.

00:07:55: Und vor allem, warum wir da nicht rauskommen, warum wir da hängen bleiben.

00:08:01: Mit diesem inneren, unbewussten Widerstand halten wir uns selbst in Geschichten drin, die nicht nur schmerzvoll sind, sondern die vielleicht, die wir vielleicht jetzt einfach mal weiterziehen lassen wollen.

00:08:19: Um unser Leben im Hier und Jetzt.

00:08:22: mit mehr Frieden, mit mehr Freude zu leben.

00:08:26: Der dritte Grund, warum es uns schwer fällt, alte Wunden loszulassen oder die Vergangenheit loszulassen ist, dass wir es im Kopf versuchen.

00:08:39: Aber loslassen bedeutet nicht immer wieder, meine Geschichten im Kopf durchzugehen, sondern mir zu erlauben, wirklich das, was passiert ist, was auch in mir so weiterlebt zu fühlen.

00:08:58: Und das habe ich ja auch jetzt vorher schon mehrmals gesagt, dass, wenn wir diese Dinge erlebt haben, die sehr schmerzvoll waren, dass wir diese Geschichte, diese Erinnerung immer wieder im Kopf durchgehen.

00:09:13: Es hätte nicht passieren sollen und es hätte anders sein sollen.

00:09:17: und wie hätte das sein können, wie könnte ich eigentlich meine Verletzungen loslassen.

00:09:24: Ich grübe darüber nach und vielleicht ist es bei dir so, dass du dich sogar viel mehr damit beschäftigt hast, indem du Bücher darüber liest, indem du dir Podcast darüber anhörst, dass es alles im Kopf mehr darüber verstehen zu wollen.

00:09:43: Das ist wunderbar und ist ein wunderbarer erste Schritt.

00:09:48: Aber dann Geht's um das Erleben, wirklich in den Prozess zu gehen, ins Loslassen.

00:10:00: Und das geschieht nicht im Kopf, sondern durch dich, durch den Körper und durch das Fühlen.

00:10:10: Das ist so, als würdest du schwimmen lernen wollen und du liest Bücher darüber.

00:10:15: Du kennst alle möglichen Techniken, du weißt, wie du ansetzen müsstest, wo du hingehen müsstest.

00:10:20: hast alles recherchiert, aber im Endeffekt musst du ins Wasser springen, um schwimmen zu lernen.

00:10:28: So ist nun mal das Leben.

00:10:31: Also loslassen geht nicht, weil wir irgendetwas im Kopf verstanden haben oder weil wir das wollen, weil wir den Schmerz nicht mehr wollen, weil wir diese Geschichten nicht mehr wollen, sondern es braucht dein Mitgefühl, das Fühlen, deine Offenheit.

00:10:49: Dein ehrliches Hinschauen, deine eigene Begleitung, mit dir für dich selbst, um in die Heilung zu kommen.

00:11:00: Das ist so ein bisschen wie, da ist jemand gestorben, du gehst zur Beerdigung und jemand und du weinst und jemand sagt zu dir, hör auf zu weinen, die Person ist schon gestorben, lebt dein Leben.

00:11:16: Das funktioniert nicht.

00:11:18: Wir brauchen Eine Phase, eine Zeit, wo wir trauern dürfen, wo wir weinen dürfen, uns zurückziehen dürfen, wieder Hopflung schöpfen dürfen, vielleicht uns um an die schönen Dinge erinnern zu dürfen, die wir vielleicht erlebt haben mit dieser Person.

00:11:38: Und irgendwann merken wir, wir sind offen bereit, weiter zu ziehen, unser Leben zu leben.

00:11:47: Also loslassen ist ein Prozess.

00:11:50: ist ein Weg.

00:11:51: Und es ist ganz wichtig, dass wir uns behutsam, achtsam durch diesen Weg begleiten.

00:12:00: Und weil du dir gerade die das Video anschaust, bist du vielleicht bereit, deine alten Wunden zu heilen und dich auf diesem Prozess, auf diesem Weg zu begleiten.

00:12:14: Und wenn du das gerade so spürst, leg ich dir dieses Buch.

00:12:20: an's Herz, wenn deine Seele weint.

00:12:24: Dieses Buch ist von Franziska Frieden und Britta Adler.

00:12:29: Und weißt du, was es besonder an diesem Buch ist, ist, dass du verschiedene, dass sie verschiedene Wege zeigen, wie du deine alten Wunden heilen kannst.

00:12:41: Dieses Buch zeigt dir, wie du trotz alter Verletzungen zu emotionaler Freiheit Leichtigkeit und Gelassenheit findest.

00:12:54: Es ist neurowissenschaftlich fundiert und beinhaltet viele liebevoll berührenden Geschichten, die dir helfen können, dich vielleicht für deine Verletzung zu öffnen und deinen Weg zu gehen, um endlich mehr innere Ruhe, inneren Frieden zu finden, dein Leben genauso zu leben.

00:13:20: wie du wirklich für dich möchtest.

00:13:23: Und ich möchte dir noch ein Tipp mitgeben, wenn du in diesem Buch liest, wenn du diese verschiedenen Wege, die sie aufzeigen, mal durchgehst, dass du vielleicht einfach mal kurz immer wieder innehälst.

00:13:37: Anstatt dass du im Kopf überlegst, welcher Weg könnte der Beste für mich sein oder der Weg sein, der sich für mich eignet, sondern dass du einfach mal mehr rein spürst.

00:13:51: Wie fühlt sich das in meinem Körper an, wenn ich mir diese Wege, diese Ansätze anschaue, also während ich durchlese?

00:14:04: Spüre mal hinein.

00:14:05: Vielleicht hast du eine Resonanz im Körper.

00:14:10: Vielleicht wird es weich in dir, vielleicht öffnet sich etwas in dir.

00:14:15: Und vielleicht kann der Körper durch das Spüren dir helfen.

00:14:21: den Weg zu finden, der jetzt für dich dran ist.

00:14:25: Schau mal in die Show Notes, dort findest du den Link zum Buch.

00:14:30: Und noch etwas ganz Wichtiges, wenn du das Buch heute noch bestellst, bekommst du zusätzlich dreizehn begleitende Kurse als Bonus kostenlos geschenkt.

00:14:44: Das war's für heute.

00:14:46: Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.

00:14:54: Danke fürs Zuhören und schön, dass du dabei warst.

00:14:58: Wenn du tiefer in die Welt des gegenwärtigen Moments eintauchen möchtest, hol dir meinen kostenlosen Guide im Hier und Jetzt Leben.

00:15:07: Dort findest du praktische Tipps, Meditationen sowie Körper- und Bewegungsübungen.

00:15:14: Der Link dazu ist in der Beschreibung.

00:15:18: Bis nächste Woche, deine Hicke.

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