#068 Warum wir den Advent falsch leben – und wie es anders geht

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen

00:00:01: bei die Kunst

00:00:02: im Hier und Jetzt zu Leben.

00:00:05: Den Fortgest, der dich dazu

00:00:06: einlädt,

00:00:07: bewusster zu leben und die Fülle des Lebens in ihrer Tiefe zu erfahren.

00:00:13: Mein Name ist Hikion und ich freue mich darauf, dich auf dieser so wichtigen Reise zu innerer Ruhe, Gelassenheit

00:00:22: und Lebensfreude

00:00:23: zu begleiten.

00:00:27: Wir sind mitten im Spätherbst.

00:00:29: Eine Zeit, in der die Welt eigentlich stiller wird.

00:00:33: Und trotzdem spüren so viele von uns diese innere Unruhe, Leistungsdruck, Erschöpfung und diesen Vorbereitungsstress auf die Adventszeit.

00:00:45: Genau darüber sprechen wir heute.

00:00:48: Warum so viele Menschen den Advent ganz anders erleben, als der eigentlich gedacht war?

00:00:55: Und?

00:00:56: Wie wir in dieser Zeit wieder zu mehr Stille und zu uns selbst zurückfinden.

00:01:03: Genau darüber spreche ich heute wieder mit Christian.

00:01:07: Hallo Christian, dann lass uns mal gleich loslegen.

00:01:11: Ja, hallo Hickjon, hallo liebe Zuschauer.

00:01:14: Ja, spannendes Thema haben wir heute mitgebracht, auch für mich persönlich.

00:01:18: Also ich habe mir jetzt ja auch immer in dieser Zeit so dass ich irgendwie, einerseits das ist sehr ambivalent, also einerseits ist ja diese adventliche besinnliche Stimmung und andererseits hat es eben doch oftmals in Stress aus und ich höre das auch so überall her, es sind ja dann ständig Weihnachtsfeiern und alles Mögliche noch und bei uns in der Familie ist auch noch so, da haben mehrere Geburtstag ausgerechnet in der Weihnachtszeit auch noch, also Das sind dann so praktische Punkte, die noch so ein bisschen Vorbereitung erfordern.

00:01:53: Und ja, ist einfach jetzt so der Eindruck, dass das vielen Leuten so geht.

00:02:00: Ist das jetzt für dich auch so, Ikion, oder wie ist das bei dir?

00:02:06: Ja, ich meine, wir sind eine gleichen Familie.

00:02:10: Ja, wir haben einiges, einige Events dann in der Zeit, aber mir geht das auch so.

00:02:15: Und ich merke eben vor allem, das liegt auch daran, dass es Wetter dann ja dann auch so umschwenkt und wie die Sommerzeit ist umgestellt.

00:02:23: Alles ist dunkel und es fällt mir nicht so einfach so energetisiert aufzuwachen und den Tag anzugehen und dann die ganzen Vorbereitungen, die ich meinem Kopf habe, was ich alles machen möchte.

00:02:37: Das ist eine sehr schwierige Zeit.

00:02:41: Einerseits spüre ich diese ... Diese Erschöpfung und auch diese Innerlich.

00:02:48: Ich weiß nicht, wie ihr das so empfindet für diejenigen, die gerade zuhören oder zusehen.

00:02:54: Ich merke, dass mein Körper und energetisch das ganz automatisch sich alles verlangsamt.

00:03:01: Andererseits ist in meinem Kopf die To-do-Listen und alles, was ich gerne erledigen möchte, die rad dann in meinem Kopf und da irgendwie mein Kopf.

00:03:12: und zusammenzubringen, also das Schnelle, was alles im Meer Leistungsdruck eigentlich aufbaut, was nur noch schneller machen sollte und noch viel länger wird die Tudulisten mit dem, was ich innerlich einfach spüre, dieses Verlangsamteilen, diese ruhiger werden zu wollen, diesen Wunsch eigentlich mal in die, nicht nur in die Stille, sondern zurückzukehren nach innen.

00:03:45: Diese Spannung spüre ich ganz deutlich in mir.

00:03:48: Okay, ja vielen Dank.

00:03:50: Also es ist schön zu wissen, dass es dir auch so geht.

00:03:53: Und ich denke, so du hast jetzt gerade dein Schlusssatz war, diese Spannungsfeld.

00:03:58: Also ich denke, das ist ein ganz wesentlicher Aspekt, was vielen Leuten so geht.

00:04:01: Also einerseits eben genau diese, was der Advent symbolisiert.

00:04:08: Also wir wollen jetzt hier nicht allzu tief auf diese spirituellen Hintergründe und so eingehen, sondern wir wollen alltagstauglich, dass jetzt auch das Publikum Nutzen davon hat.

00:04:20: Praktischen Nutzen.

00:04:22: Aber jetzt erst mal fürs Verständnis so, also das wäre jetzt auch meine Frage gewesen, ist das der Grund, warum wir da alles so ein Stress haben, dieses Spannungsfeld, was du angesprochen hast, also zwischen diesem, man will eigentlich still werden.

00:04:36: weil es eben du hast jetzt gesprochen, das fand ich sehr interessant, von deinem Körper, der schon fast das signalisiert, dass es einfach jetzt ein bisschen ruhiger ablaufen soll, so natürlicher Zyklus vielleicht, weil auch eben das Licht sich verändert, alles ist dunkler.

00:04:53: Und eben auch diese Weihnachtszeit, man hat ja immer so dieses Bild von Kerzenschein und von dem besinnlichen Advent und dann aber gleichzeitig die Außenwelt, die eigentlich sowas nicht zulässt.

00:05:05: eben weil gerade das Jahresende ist und weil dann noch so viele Dinge zu erledigen sind, ist das dann so.

00:05:13: der Grund, warum das uns allen so schwer fällt, dieses Spannungsfeld?

00:05:17: Also erstens ist es ja grundsätzlich so, dass es uns schwer fällt, in die Stille zu kommen.

00:05:25: Es ist ja jetzt nichts Neues, ja im Geil, also es ist ja... die ganze Zeit so.

00:05:31: Warum fällt es uns schwer, in die Stille zu kommen, weil es die ganze Zeit im Kopf rattet?

00:05:37: Ja, die ganzen, die innere, diese Stimme, die ganze Zeit eben oder die keine Ruhe findet.

00:05:45: Das ist ja grundsätzlich so.

00:05:47: Und ich denke, warum es besonders schwierig ist, in dieser Zeit nicht nur in die Stille zu kommen, sondern auch Zu sich zu finden, was ja natürlich beides das Gleiche ist, ist, dass wir in dieser Adventszeit natürlich auch diese Erwartungshaltung aufbauen, dass es jetzt besonders besinnlich sein soll, friedvoll, liebevoll, Dankbarkeit.

00:06:20: Es ist ja nicht so, dass wir diese Werte nicht erleben möchten, aber das entsteht eben dieser Leistungsdruck.

00:06:28: Es muss alles perfekt sein und wir haben diesen inneren Wunsch, das Erleben zu wollen.

00:06:36: Und jetzt müssen wir das auch nicht herauskreieren, wo wir aber gar nicht sind.

00:06:41: Wo sind wir eigentlich?

00:06:42: Wir sind völlig fertig.

00:06:44: Es rattert die ganze Zeit.

00:06:46: Die ganze Zeit im Kopf.

00:06:48: Die meisten von uns können ja gar nicht mal durchschlafen.

00:06:53: So beschäftigt sind wir, also so doll leben wir im Kopf.

00:06:58: mit Ängsten und Sorgen.

00:07:00: Und alles, was wir mehr empfinden, ist doch tatsächlich nicht nur Erschöpfung, Stress, sondern Einsamkeit.

00:07:09: Und die meisten von uns erleben ja oder glauben oder verwechseln die Einsamkeit auch mit der Stille.

00:07:15: Und ich glaube, das ist auch so schwierig für die Leute.

00:07:19: Stille auch sich, sie sehnen sich nach mehr Ruhe, aber die wenigsten würden wahrscheinlich sagen, sie sehen sich nach der Stille.

00:07:27: bei Stille verbinden die meisten auch.

00:07:30: Ich bin dann allein, es ist still und die meisten fühlen sich schon einsam.

00:07:36: Und in dieser Zeit, wo wir in Grunde genommen so unter Erwartungshaltung stehen, dann in die Stille zurückzukehren, das ist einfach unheimlich schwierig für die meisten von uns.

00:07:54: Und ich glaube, was es am meisten schwierig macht, ist, dass sich die das viele sich dessen gar nicht bewusst sind.

00:08:04: Das alles, was sie jetzt mehr brüchten, ein Rückzug ist, das innehalten wäre, anstatt weiter Hohl zu drehen.

00:08:17: Ich muss jetzt die To-do-Listen erweitern, alles, was ich besorgen muss, Tanzweige und Adventskranz und ... was man alles dafür bestellen möchte, an Essen, Vorbereitungen, wer alles eingeladen ist, wo ich hin muss und die ganzen Weihnachtsfeiern und so weiter.

00:08:40: Das ist viel mehr ein Vordergrund und sie kommen gar nicht auf die Idee, mal innezuhalten.

00:08:47: Stopp, will ich das überhaupt?

00:08:50: Und das ist, glaube ich, die schwierigste Hürde für uns.

00:08:55: dass wir diese Ebene, die meisten von uns gar nicht einen Anspruch nehmen oder können, weil wir dazu einfach so ein Bewusstsein haben müssen oder entwickeln.

00:09:15: oder einfach mal einen Moment und vielleicht für uns jetzt, die jetzt gerade mit uns auf diese Reise gehen, sich mal diese Frage zu stellen, wo bin ich mit meiner Aufmerksamkeit?

00:09:30: Und ist das, was ich alles glaube, erfüllen zu müssen, ist das, wo ich gerade bin, ist das wirklich, was mich erfüllt?

00:09:38: Oder gibt es einen anderen Weg?

00:09:45: Okay, also ich fasse das mal zusammen, wie ich es verstanden habe.

00:09:48: Also das erst mal dieses Bewusstsein bräuchte dafür.

00:09:55: Also war es überhaupt für mich persönlich bedeutet, diese Stille.

00:10:01: War es jetzt davon wichtig, was von den Vorbereitungen könnte man vielleicht auch weglassen?

00:10:07: oder was ist vielleicht gar nicht so wichtig, sondern wo funktioniere ich nur.

00:10:12: Okay, aber mal angenommen, ich komme jetzt dann zu so einer Mischform, weil ich werde jetzt nicht drum herum kommen, bestimmte Vorbereitungen zu treffen auf die Weihnachtszeit hin.

00:10:21: Das sind einfach dann Dinge, die eben tatsächlich auch wichtig sind.

00:10:25: Ich muss jetzt vielleicht nicht zu jeder Weihnachtsfeier gehen, vielleicht kann ich mal die ein oder andere absagen.

00:10:31: Aber so grundsätzlich gehen wir mal davon aus, ich habe schon einen gut gefüllten Alltag auf Weihnachten hin.

00:10:39: Und ja, natürlich Adventskranz möchte ich haben.

00:10:44: Und Weihnachtsbaum und alles, also das fällt nicht einfach so weg.

00:10:50: Und wie schaffe ich es denn jetzt?

00:10:54: Dann trotz diesem doch recht gefüllten Alltag, wenn ich mir jetzt bewusst gemacht habe, dass ich schon diese Stille auf mich erleben will, ja, zu mir kommen will, zur Stille.

00:11:06: finden will.

00:11:07: Wie kann ich denn jetzt gezielt die Adventszeit dafür nutzen?

00:11:11: oder wie könnte mir vielleicht der Advent sogar dafür dienen besonders gut dorthin zu finden?

00:11:17: Weil ich glaube ja, das ist ja schon so ein Hintergrund.

00:11:20: Also Advent bedeutet ja Ankunft.

00:11:22: Also das ist also die Zeit, wo man sich freut auf die Ankunft des Herrn.

00:11:28: Also im christlichen Kontext jetzt die Neugeburt, die Geburt des Christuskindes.

00:11:35: Und ich denke, wenn man das so ein bisschen symbolisch sieht, geht es ja vielleicht auch darum, sich zu freuen auf uns selbst, auf die Neugebote in uns, das Leben, die Lebendigkeit neu zu erleben und eben nicht die ganze Zeit nur diesen Stress.

00:11:55: Also wie könnte ich jetzt diesen Advent ganz praktisch im Alltag für mich nutzen, um eben genau diese Stille und diese Lebendigkeit erfahren zu können.

00:12:09: Ah ja, das fand ich jetzt schön, weil ich bin ja nicht christlich, jetzt von dir zu hören, was diese Adventszeit überhaupt christlich gesehen bedeutet.

00:12:20: Das ist natürlich sehr inspirierend.

00:12:22: Es hat mich auch jetzt sehr inspiriert.

00:12:24: Dieses Bild.

00:12:25: Ah, okay.

00:12:26: Es macht für mich total Sinn, wenn wir mehr im Körper, die für die meisten, habe ich auch schon öfter gehört, dass es vielen schwer fällt, überhaupt den Körper wahrzunehmen.

00:12:38: Ist ja nicht nur Körper, Energie.

00:12:41: Aber Energie klingt immer so für viele esoterisch.

00:12:45: Da müssen wir gar nicht hingehen.

00:12:46: Aber wenn wir körperlich ... kann man das ganz deutlich wahrnehmen, wie der Körper eigentlich auf Rückzug ist, was ja auch Sinn macht.

00:12:56: Wir sehen das ja in der Natur.

00:12:59: Was machen die Bäume?

00:13:00: Die blühen doch jetzt nicht auf.

00:13:02: Sie lassen die Blätter fallen.

00:13:04: Sie sind genau dafür in der Vorbereitung, sich zurückzuziehen.

00:13:12: Und deswegen passt natürlich auch diese Geschichte, die Ja, wir bereiten uns vor Vorfreude für Neugebote, Jesus Geburt, Frieden, Stille.

00:13:24: Und wenn wir dieses Bild haben, also dieses Bild kann uns ja inspirieren, weil auf diesem Kanal geht es ja darum, wie finden wir zurück in die Stille, in diese Präsenz zu uns selbst, uns hier und jetzt durch Körperbau und Bewegung.

00:13:40: Und erstens ist natürlich wichtig, dass wir uns bewusst machen, dass das das ist, was ich will.

00:13:55: Dass mir das wichtig ist, mir Zeit zu nehmen, zu mir selbst zurückzukehren, zu mir selbst in die Stille.

00:14:03: Warum heißt es dann zu mir selbst in die Stille?

00:14:06: Raus aus dem Kopf, raus aus dem ständigen Funktionieren und den Fokus im Außen zu haben, zu mir zurück in die Stille, nicht in den Körper, sondern in das Innere des Körpers, in diesen Raum.

00:14:22: dahin zurückzukehren.

00:14:24: Warum?

00:14:25: Weil dort finde ich diese Ruhe, diese Lebendigkeit.

00:14:33: Also erstens mir bewusst machen, das ist wirklich, was ich will und das als meine Priorität zu setzen.

00:14:42: Warum sage ich das jetzt?

00:14:44: Ich kann natürlich gleich eine Übung zeigen, so geht das.

00:14:47: So kannst du es zum Beispiel machen.

00:14:49: Aber Dann guckst du dieses Video an und das war es auch ja nette Idee und vielleicht machst du es ja auch gleich mit mir hier.

00:14:57: Aber wichtig ist, dass wir uns bewusst machen, das ist wirklich, was ich will, wie ich leben will.

00:15:04: Es ist auch eine Zeit nicht nur der Rückkehr, sondern des Reflektierens.

00:15:07: Mir bewusst zu machen, was will ich denn?

00:15:11: Worüber habe ich?

00:15:12: Also wie?

00:15:13: Was ist die Vorfreude für die Geburt Jesus?

00:15:16: Ja, aber für mich persönlich.

00:15:19: Was ist meine Neugeburt?

00:15:22: Ist das, dass ich mehr lernen will, mehr im Körper zu sein, um mein Leben in dieser Lebendigkeit zu spüren?

00:15:29: Ist das meine Neugeburt?

00:15:32: Ist das mehr, dass ich mehr Ruhe und Frieden erleben will in mir?

00:15:37: Was ist dies für mich selbst?

00:15:40: Und du sagst, das will ich und zwar mehr Lebendigkeit zu spüren, mehr Ruhe zu finden.

00:15:47: Wunderbar.

00:15:48: Dann dir mal für fünf Minuten mal die Zeit zu gönnen für dich.

00:15:58: Und dann schaust du mal, wo es ist am besten für dich.

00:16:00: Machst es morgens, mittags, abends dir die Zeit zu nehmen und dann gibt es ganz einfache Möglichkeiten, mehr Stille, also mehr Ruhe in dir zu erfahren.

00:16:16: Weil das darum geht.

00:16:19: Ja, das ganze Jahr, was wir jetzt erlebt haben und vielleicht oder sicherlich hattest du sehr viel Herausforderung, Probleme, die du lösen musstest und immer noch viele Ängste und Sorgen.

00:16:34: Und ich gebe euch mal eine ganz einfache Übung.

00:16:38: Ist ja nicht mal eine Übung.

00:16:40: Nennen wir das mal passend zur Jahreszeit.

00:16:42: Ein Ritual.

00:16:45: Was du machen kannst und du willst sehen, das bringt dich so ffff.

00:16:48: fort, mehr in die Ruhe, in die Verbindung zu dir selbst.

00:16:53: Und zwar machst du das so, du stellst die Füße parallel auf, irgendwo im Raum, nimmst einen tiefen Atemzug, nimmst die Arme nach oben und dann streifst du hinten mal alles lang, den ganzen Körper entlang bis zu seinen Füßen und beim Abstreifen ganz tief ausatmen, ruhig durch den Mund, Und dann ganz bewusst streifst du dem ganzen Stress, deinen Leistungsdruck und die ganzen Erwartungshaltung.

00:17:28: und was du glaubst, was du alles erledigen musst oder auch willst, streifst du einfach mal ab, hinten, am Körper entlang.

00:17:39: Dann nehmst du deine Arme zur Seite, breitest dich richtig aus und dann streifst du seitlich alles ab, besonders an den Schultern.

00:17:51: Die ganze Last streifst du ab, seitlich den ganzen Körper entlang bis zu den Füßen und dann nochmal ganz gezielt die Arme.

00:18:07: und das gleiche machst du von vorne.

00:18:09: Nimmst wieder einen tiefen Atemzug.

00:18:13: Ganz nach oben die Fingerspitzen zeigen zur Decke und dann streifst du das Gesicht die Müdigkeit, die ganze Belastung.

00:18:25: Die Erschöpfung streift ab, vorne den ganzen Ärger, deine Traurigkeit.

00:18:33: Die Erschöpfung streift ab, bist du den Füßen wieder und dann lockerst du deine Hände.

00:18:40: Dann ganz wichtig, schließt kurz deine Augen und dann spürst du kurz nach.

00:18:53: Dann stellst du dir diese Frage, wie geht es mir gerade?

00:19:00: Ohne Worte spüre, wie geht es mir gerade?

00:19:06: Und nimm dich wahr in deinem Körper und dann erlaube dir ein paar Sekunden, für zehn Sekunden mal in dieser Stille zu sein.

00:19:32: Gönn dir also diese fünf Minuten am Tag, bevor es natürlich wieder weitergeht.

00:19:42: Und wenn du sicherlich wirst du dann eine ganz, ganz viel Unruhe, Gedanken bemerken, die sagen, ich habe jetzt keine Zeit oder du denkst darüber nach, was als Nächstes dran ist und lass es einfach da sein.

00:19:56: In dieser Stille lass es erlaubt sein, dass alles, was gerade ist und dass es auftauchen darf.

00:20:06: Und das könnte ein wunderbares Ritual sein, ganz was einfaches.

00:20:11: um wieder zu dir selbst in die Stille zurückzukehren.

00:20:15: Und vielleicht spürst du auch so eine Lebendigkeit, Leichtigkeit, die auftaucht, die du ja gut gebrauchen kannst, oder um die Adventszeit wirklich.

00:20:26: So ein bisschen mehr so zu verbringen, dass es tatsächlich eine Vorfreude gibt für die wunderschöne

00:20:35: Weihnachtszeit.

00:20:37: Ja, vielen Dank, Region.

00:20:40: Schön, ich habe jetzt gerade ganz gebannt zugehört und ich habe jetzt nicht mitgemacht bei deiner Übung und bin jetzt trotzdem ganz still geworden schon bei mir.

00:20:51: Ich habe irgendwie diese Präsenz richtig spüren können, obwohl ich jetzt auch gar nicht mitgemacht habe.

00:21:01: Und jetzt nochmal zum Verständnis dieses Abstreifen, diese Übung.

00:21:08: Wenn ich es richtig verstanden habe, würdest du jetzt empfehlen, das jeden Tag einmal zu machen?

00:21:14: Ja, mindestens einmal am Tag.

00:21:17: Also ich mache sie gerne morgens.

00:21:20: Ich gehe ja bevor ich dann zum Schreibtisch komme, dann reise ich meine Terrestentüren auf, lasse frische Luft rein und dann strecke ich mich zum Himmel und dann alles vom Vortag, die Mann im ganzen Müdigkeit streife ich ab, hinten.

00:21:38: Wichtig ist, dass ihr eine satte Berührung spürt, weil eine Berührung, ja.

00:21:43: Berührung hilft uns, mehr und schneller und direkt in den Körper zu kommen.

00:21:49: Weil, in die Stille zurückzukommen, das bedeutet, einfach aus dem Kopf zu kommen, nicht mehr im Kopf Gedankenstrom zu sein.

00:22:01: Hinten abstreifen, seitlich und vorne.

00:22:04: Morgens, ich mache das gerne morgens.

00:22:06: Es wäre natürlich wunderbar, wenn du das sogar in deiner Mittagspause machst und abends vielleicht, wenn du ins Bett gehst.

00:22:14: Je mehr du das machst, ist er wie mit vielen Sachen, die wir machen, je mehr du das praktiziert, desto schneller wirst du merken, dass wirklich so eine kleine Übung dich viel schneller und auch einfacher zu dir selbst bringen kann.

00:22:32: Ja, ich glaube bei mir persönlich würde es jetzt morgens vielleicht gar nicht so reichen.

00:22:38: Also es ist natürlich schon mal besser als nichts.

00:22:40: Also wenn ich das jetzt morgens vorstelle, mir zu machen, dann kommt dann gleich so ein Gedanke, aber bis abends ist es das schon längst wieder alles in dem ganzen Stress untergegangen.

00:22:52: Aber vielleicht ist das ja auch nur ein Gedanke.

00:22:54: Ich meine, erst einmal müsste ich es mal jeden Tag morgens machen und dann mal schauen, wie sich der Tag dann so entwickelt.

00:23:01: Aber ich finde den Impuls ganz gut, dass vielleicht auch in der Mittagspause noch zusätzlich vielleicht in ein bisschen verkürzten Form.

00:23:08: Ich denke, das könnte vielleicht auch dabei helfen, dieses Bewusstsein dann, von dem du am Anfang gesprochen hast, immer wieder zu aktivieren, weil jetzt allein die Übung wird es jetzt nicht den großen Unterschied machen wahrscheinlich, sondern Es geht ja auch darum, dieses Bewusstsein immer aufrecht zu erhalten, wie wichtig das für mich ist, in diese Stilde hineinzufinden.

00:23:33: Was mir jetzt noch spontan für eine Assoziation kam, weil es ja jetzt um Advent geht, war das vielleicht auch zu kombinieren dann mit bestimmten Ritualen.

00:23:46: Also während ich dir zugehört habe, sind dann so Bilder aufgetaucht in meinen Kopf, so Erinnerungen auch von früher.

00:23:52: Ich habe zum Beispiel immer als Kind, ich bin ja da in einer sehr katholischen Gegend aufgewachsen, also im Allgäu, wo auch diese Weihnachtszeit natürlich ist dann so in Verbindung mit Schnee und da gibt es dann diese ganz viele Krippen zum Beispiel, die dann auch so auf Alpenländischer Art dann gestaltet worden sind und in der Kirche war dann auch immer so eine große Krippe und die konnte man dann halt anschauen und ich bin ja immer mit meiner Oma hingegangen und ja man hat dann so diese Krippe betrachtet und als Kind kann man ja noch diese Eindrücke auch so gut fassen.

00:24:32: Man spürt das dann richtig diese Weihnachtszeit und ich glaube nachdem sehen wir uns ja auch irgendwie alle, die wir das so in unserer Kindheit erlebt haben, ist dieser Zauber.

00:24:42: Also wir hatten natürlich noch nicht den Stress, das hatten ja die Erwachsenen dann, aber die Kinder, die kriegen diesen Zauber mit und ich habe dann immer mit meiner Oma so eine Kerze angezündet, auch in der Kirche, da gibt es ja so einen Opferstock, wo man dann ein bisschen Geld reinwirft, dann zündet man eine Kerze an für irgendjemanden so als Ritual und vielleicht könnte man das auch kombinieren, dass man sich meinetwegen zu Hause eine Kerze anzündet.

00:25:12: eine schöne und dann eben diese Abstreifübung macht.

00:25:15: Ja, es finde ich auch wunderbar, dass es eben für diejenigen, die einfach viel mehr eine emotionale Bindung dazu haben, das in Kombination zu machen, als ein Ritual, was sie sich vornehmen, aber natürlich auch machen täglich.

00:25:40: Dann kann man ja das auch so schön spielerisch unterzählen.

00:25:43: Erster Advent.

00:25:44: Ah, ich habe jetzt geschafft, das jetzt für ein paar Wochen zu machen.

00:25:49: Und dann zum zweiten Advent.

00:25:51: Und das einfach durchzuziehen bis Weihnachten.

00:25:55: Weil, wie jede Veränderung, ich meine, es ist, ihr werdet merken, dass wenn ihr das wirklich macht, das beruhigt sich, das ganze System beruhigt sich.

00:26:04: Ihr fühlt euch ruhiger, das tut euch gut.

00:26:08: Aber wichtig ist, dass man ja wirklich dran bleibt.

00:26:10: Und das wäre ja irgendwie ein wunderbares Ritual mit einer Kerze.

00:26:16: Wenn du magst, mit einer Kerze das zu verbinden und das bis Weihnachten mal durchzuhalten.

00:26:23: Und wir hören natürlich gerne oder wir lesen natürlich gerne von euch.

00:26:27: Schreibt mal auch in den Kommentaren.

00:26:29: Vielleicht hast auch jetzt die kleine Übung mitgemacht.

00:26:32: Wie geht es dir jetzt damit?

00:26:34: Und wir hoffen natürlich, dass ihr dran bleibt.

00:26:38: Und teilt gerne eure Erfahrungen hier mit unserer Community in den Kommentaren, weil das hilft uns vielleicht auch gemeinsam dran zu bleiben.

00:26:50: Ja, vielen Dank.

00:26:51: Ich glaube, es gibt dann gar nicht mehr so viel zu sagen heute.

00:26:55: Uns war ja wichtig, dass wir ein alltagstaugliches Format auch hier anbieten, was hilft.

00:27:01: Und was mir jetzt nur noch so spontan kann, mir noch so ein Einwand, das würde ich noch gerne kurz darauf eingehen, also während du gesprochen hast.

00:27:08: mit dem durchziehen und so, da kann gleich so, jetzt habe ich ja dann, es könnte ja dann auch in noch mehr Stress ausarten.

00:27:15: Jetzt ist ja noch mal was, was ich sozusagen machen muss.

00:27:18: Aber bei mir ist dann gleich so ein Switch gekommen, auch naja, aber es ist ja dann, das gehört ja zu diesem Bewusstsein dazu, also im ersten Schritt, dass ich mir auch das bewusst mache.

00:27:28: Und ich glaube, deswegen ist das so wichtig, wenn ich das jetzt so für mich zusammenfasse nochmal.

00:27:34: Und auch für die Zuschauer, also... wirklich sich das bewusst zu machen.

00:27:38: Ja, das ist mir wichtig.

00:27:40: Und deswegen ziehe ich das jetzt durch und mache dieses zu einem wichtigen Anliegen.

00:27:48: Wenn ich sage, okay, mir ist es wichtig, jetzt gerade um diese Jahreszeit in die Stille zu kommen, zu mir selbst zu finden, was auch immer.

00:27:58: Ja, das erst mal wirklich mir bewusst zu machen, dass das ein wichtiges Anliegen ist.

00:28:01: Und ich glaube, dann fällt es vielleicht auch nicht so schwer.

00:28:05: dieses mal wie so ein Adventskalender dann durchzuziehen mal und wer weiß vielleicht fühlt ja der ein oder andere Zuschauer sich dazu auch motiviert jetzt gerade in dieser Adventszeit dann mal jeden Tag wie so ein persönlichen Adventskalender das fand ich sehr schön dieses Bild vom Adventskalender mal so eine kleine Tür zu sich selbst aufzumachen indem man so ein kleines Ritual in sein Alltag einbaut.

00:28:34: Und das ist wirklich ein sehr schönes Bild.

00:28:36: Das stimmt.

00:28:38: Das ist wirklich ein schönes Bild.

00:28:40: Und für diejenigen, die sehr kreativ sind, die das vielleicht visuell brauchen, ihr könnt ja einfach einen Blatt nehmen mit vierundzwanzig Türen und dann jeden Tag einmal abstreifen und dann einen Häkchen drunter machen.

00:28:53: Und ich möchte gerne, bevor wir aufhören, etwas noch mitgeben.

00:28:57: Jetzt kommt mein Einwand.

00:29:00: Zudem, was ich ja verstehe, das ist, was der Verstand sagt, oh Mann, ich habe schon so viel zu tun, ich habe schon so viel Druck.

00:29:07: und jetzt noch das, das ist mir too much, das mache ich dann später, sagt der Verstand.

00:29:12: Aber es ist ja natürlich, haben wir viel zu tun und du kannst ja einfach mal schauen.

00:29:18: Was tust du, weil du so gestresst bist, so viel Unterdruck stehst und weil du erschöpft bist?

00:29:24: Du greifst oftmals die meisten im Fall zum Handy und was machst du da?

00:29:28: Du längst dich ab stundenlang und hast auch schlechtes Gewissen.

00:29:33: Das führt dazu was, dass du wieder noch mehr Unterdruck stehst, mehr Stress hast und damit natürlich noch mehr erschöpft bist.

00:29:41: Du kannst das gerne weiter machen.

00:29:44: Das führt dazu, dass du noch die Weihnachtszeit noch weniger wirklich gedießen kannst.

00:29:51: Oder du nimmst mal ganz bewusst fünf Minuten raus von deinem Handysurfen und machst diese Übung nicht, weil das richtiger wäre oder moralisch korrekt, sondern weil das dazu führt, dass du nicht mehr so erststöpft bist und gestresst.

00:30:13: Wenn du sagst, ja, das will ich wirklich in meinem Leben, dann hast du die fünf Minuten.

00:30:19: Und es ist wichtig, dass du das dann auch machst.

00:30:23: Für dich selbst.

00:30:25: Und du wirst merken, das ist ein Wahnsinn, was du mit fünf Minuten erreichen kannst.

00:30:31: Nicht körperlich, sondern dein Selbstbild wird sich verändern.

00:30:38: Und vielleicht ist das deine neue Geburt, ein neues Selbstbild für dich.

00:30:43: Du bist jetzt die Person, die tatsächlich auch etwas tut, dass dein Leben friedvoller, ruhiger und erfüllender ist.

00:30:59: Also, wer das mag, probiert das einfach mal aus und nehmt es gar nicht so ernst, mach es spielerisch und dann lass uns zusammenkommen in den Kommentaren und miteinander teilen, wie waren die Erfahrungen damit?

00:31:15: Ja, vielen Dank, Hicke, um für diesen Schluss noch diese kleine Erörterung, wie es uns gelingen kann.

00:31:24: Wirklich diese Adventszeit mal für uns ganz bewusst zu nutzen, um in die Stille zu kommen, um mehr zu uns zu kommen.

00:31:34: Und wer weiß, vielleicht gelingt es uns dann auch leichter, ein bisschen präsenter für unsere Familie da zu sein oder auch für... Leute, die uns brauchen, denen es nicht so gut geht oder wie auch immer für andere Menschen auch da zu sein.

00:31:51: Ja, da hast du Recht.

00:31:52: Das ist natürlich ein Aspekt, was auch dazu kommt.

00:31:56: Ja, danke für die Ergänzung.

00:31:57: Also, ich glaube, das reicht für heute.

00:32:01: Dann wünsche ich euch eine wunderbare Adventszeit.

00:32:10: Ja, und hoffe, dass diese kleine Übung uns daran erinnert, dass es ganz wichtig ist, gerade in dieser Zeit tatsächlich auch etwas für uns selbst zu tun, anstatt immer für andere da zu sein.

00:32:26: Okay, dann von mir aus, ich bin total zufrieden mit diesem Interview oder mit dieser Zeit, stillen Zeit gemeinsam.

00:32:35: Ich danke dir, Christian, für Dieses Thema, was du uns mitgebracht hast und an euch alle alles Gute und bis zum nächsten

00:32:45: Mal.

00:32:47: Ja, vielen Dank Hekia und vielen Dank liebe Zuschauer, bis zum nächsten Mal.

00:32:51: Alles Liebe und eine schöne Adventszeit.

00:32:54: Danke fürs Zuhören und schönen, dass du dabei warst.

00:32:58: Wenn du tiefer in die Welt des gegenwärtigen Moments eintauchen möchtest, hol dir meinen kostenlosen Guide im Hier und Jetzt Leben.

00:33:08: Dort findest du praktische Tipps, Meditationen sowie Körper- und Bewegungsübungen.

00:33:15: Der Link dazu ist in der Beschreibung.

00:33:19: Bis nächste Woche, deine Hickeln.

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